Computer für Einsteiger – Teil 3 Computerleistung

Was beeinflusst eigentlich die Computerleistung und warum? In diesem Teil gehen wir diesem recht komplexen Thema auf den Grund und schauen uns die Sache mal vereinfacht an.

Prozessor

Die Leistung des Prozessors wird meist mit der Taktfrequenz gemessen. Diese Frequenz gibt an, wie viele Operationen der Prozessor in der Sekunde machen kann. Das ist aber nur eine Teilwahrheit. Einerseits können moderne Prozessoren öfter mehrere Operationen während eines Taktzykluses erledigen, andererseits haben die meisten Prozessoren mittlerweile mehrere Kerne und können darin quasi Parallel mehrere Aufgaben erledigen. Dazu kommt noch, dass die Taktfrequenz kein statischer Wert ist, sie schwankt und ist auch noch Abhängig von der Umgebungstemperatur. Auf jeden Fall kann gesagt werden, dass die Frequenz, kombiniert mit den Kernen, ein guter Anhaltspunkt für die Porzessorgeschwindigkeit ist. Aktuelle Prozessoren haben im Schnitt vier Kerne mit einer Geschwindigkeit von etwa 4,5 – 4,8 GHz.

Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher ist der Teil des Computers, der gerade die Ausgeführten Programme und die dafür benötigten Informationen bereithält. Er ist neben des Prozessors eine der wichtigsten Bestandteile des Computers und ebenfalls maßgeblich für die Leistung verantwortlich. Bei der Wahl des richtigen Arbeitsspeichers spielen viele Faktoren eine Rolle. Die wichtigsten sind Speichergröße in GB (aktuell sind ab 4 GB ausreichend), Geschwindigkeit in MHz (aktuell 3000 – 4000 MHz) und die Bauform DDR 1 – 5 (aktuell sind DDR 3 und 4 die gängigsten Standards).

Festplatte

Die Festplatte speichert die Daten langfristig und ist das Gedächtnis des Computers. Auf den ersten Blick ist hier die Leistung nicht so wichtig, das stimmt aber nicht. Für jedes Programm müssen regelmäßig Informationen zwischen Festplatte und Arbeitsspeicher hin und her geschoben werden. Bei mechanischen Festplatten bewegt sich ein Arm ständig auf einer Scheibe hin und her und liest so die Daten bei bestimmten Stellen aus. Egal wie sehr die Drehgeschwindigkeit erhöht wird, es gibt immer eine physikalische Grenze bei der Geschwindigkeit des Arms. Daher eignen sich mechanische Festplatten nur noch bedingt als Langzeitspeicher. Die bessere Alternative sind moderne SSDs, welche entweder mittels SATA-Kabel mit dem Mainboard verbunden oder sogar als M.2 Variante direkt auf die Platine gesteckt werden.

Mainboard

Auch das Mainboard spielt bei der Leistung eine Rolle. Hier kommt es in erster Linie auf die unterstützten Steckplätze und deren Generation an. Gamingmainboards haben öfter kürzere oder breiterer Leiterbahnen zum Prozessor, welche die Datenübertragungsgeschwindigkeit ebenfalls beeinflussen. Weitere wichtige Leistungsdaten sind:

  • Maximaler Arbeitsspeicher
  • Speichertechnik (DDR4, DDR5)
  • Prozessorsockel (AM4 oder LGA 1200)
  • PCIe Slots (PCI-E-3.0)

Temperatur

Nicht zu unterschätzen ist auch die Temperatur. Je heißer die Hardware wird, desto langsamer ist der Computer. Natürlich wird diese auch defekt, wenn sie eine gewisse Temperatur erreicht. Dies liegt an der Leitfähigkeit, welche temperaturabhängig ist. Daher sollte nicht nur der Prozessor, sondern auch das gesamte Gehäuse, gut durchlüftet werden. Aus dem Luftfluss engl. Airflow hat sich unter ITlern schon fast eine eigene Disziplin gebildet. Dazu muss lediglich nach „computer airflow oder airflow case“ gesucht werden und es kommen über 53 Millionen Ergebnisse. Im Großen und Ganzen ist zu sagen, dass zumindest der originale CPU-Lüfter und ein leistungsstarker Lüfter am Gehäuse eine gute Grundvoraussetzung sind.

Zurück zum vorherigen Beitrag

Weiter zum nächsten Beitrag

Weiter zum Quiz

Excel Einführung – 14 – Diagramme

Eine der wohl beliebtesten Funktionen in Excel sind die Diagramme. Sie eignen sich perfekt um Zahlen angenehmer darzustellen und wichtige Informationen grafisch hervorzuheben.

Daten vorbeireiten

Damit die Diagramme richtig dargestellt werden können, muss die Tabelle mindesten eine Zeile oder Spalte mit Zahlen haben. Idealerweise ist eine Zeile mit Zahlen und eine zweite mit Bezugspunkten. Ebenfalls sehr nützlich ist die Möglichkeit die Daten als Tabelle zu formatieren, wie das geht wurde bereits in diesem Beitrag erwähnt.

Die richtigen Daten auswählen

Im nächsten Schritt sollt entschieden werden, welche Daten sinnvoll für ein Diagramm sind. In diesem Fall wären es entweder Gewinn und Name, Gewinn und Kaufvertragsnummer oder alle Drei Spalten. Die Kaufvertragsnummer mit dem Namen hätte hingegen keine Aussagekraft und wäre sinnlos.

Diagramm erstellen

Um ein Diagramm zu erstellen gibt es mehrere Möglichkeiten. In diesem Beitrag erkläre ich zwei:

Möglichkeit 1:

Sobald die Zellen markiert sind erscheint in der unteren, rechten Ecke ein Symbol mit einem Blitz. Wenn dieses Symbol angeklickt wird post ein mini Menüband auf. Hier kann unter Diagramm eines der empfohlenen Diagramme ausgewählt werden.

Möglichkeit 2:

Beim Menüband auf das Registerblatt „Einfügen“ gehen und unter der Gruppierung „Diagramme“ ein beliebiges Diagramm auswählen.

Excel erstellt dann direkt eine Vorschau vom Diagrammtyp.

Bonus

Da die Daten als Tabelle formatiert sind, können die Daten unkompliziert sortiert werden und das Diagramm passt sich in Echtzeit an. Das ist besonders bei Balkendiagrammen nützlich.

Zum vergleichen den Spider in der Mitte verschieben.

Viel Spaß beim Üben :-).

Download Übungsblatt

Zurück zum vorherigen Beitrag

Word für Einsteiger Teil 3 – Erste Schritte

Sobald ein neues Dokument erstellt wurde, erscheint ein weißes Blatt mit einem schwarzen, blinkenden Cursor |.

Der Cursor zeigt die Postion im Dokument an. Mit Enter kann in die nächste Zeile gesprungen werden.

Die Pfeiltasten dienen der Navigation zwischen den Zeilen und Buchstaben.

Überschrift

Um eine Überschrift zu erstellen wird am besten eine „Formatvorlage“ verwendet. Diese sind im Registerblatt Start in der Gruppierung Formatvorlagen.

Hier kann zwischen verschiedenen Überschriftsgrößen ausgewählt werden.

Überschrift 1, Überschrift 2, Titel, Untertitel.

Alternativ kann auch die Schriftart und Größe manuell eingestellt werden. Dies erfolgt in der Gruppierung „Schriftart“.

Text

Im weißen Bearbeitungsbereich findet sich ein blinkender Cursor, welcher die aktuelle Postion im Text anzeigt. Die gerade verwendete Schriftart und Größe ist in der Gruppe Schriftart ersichtlich.

Mittels „Enter“ kann in die nächste Zeile gesprungen werden.

Löschen

Mit der „Backspace“ Taste kann ein Wort von rechts nach link gelöscht werden. Die „Entfernen“ löscht das Wort von links nach rechts

Markieren

Sollen größere Textteile gelöscht oder ersetzt werden, dann kann ein Bereich markiert werden. Dazu den Mauszeiger über den Anfang des zu markierenden Text ziehen. Sobald der Zeiger zum Cursor wird, kann mit gedrückter linker Maustaste über den Text gezogen werden und dieser ändert seine Hintergrundfarbe.

Wird jetzt ein Buchstabe eingegeben, überschreibt dieser den ganzen Text.

Schrift formatieren

Markierter Text kann auch formatiert werden. Dazu, wie im vorherigen Absatz erwähnt, den Text markieren. In der Gruppe Schriftart kann die Schriftgröße, Farbe, Texthintergrund und einiges mehr geändert werden.

Es gibt viele Möglichkeiten die Schrift in Word zu formatieren. Die Wichtigsten habe ich in diesem Video zusammengefasst.


Zurück zu Teil 2

Weiter zu Teil 4

Word für Einsteiger – Teil 2 – Bereiche

Sobald ein neues Word-Dokument erstellt wurde, öffnet sich ein Fenster mit einer vordefinierten A4-Seite.

Das Menüband

Über dem weißen Blatt glänzt das Menüband.

Das Menüband ist in Registerkarten eingeteilt. Beim öffnen eines Dokumentes ist immer die Registerkarte Start ausgewählt. Start liefert die Wichtigsten Funktionen für die Bearbeitung eines Dokuments.

Innerhalb vom Menüband sind die Funktionen in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hat unterhalb der Funktionen eine Beschreibung, zum Beispiel Absatz.

in der rechten Ecke mancher Gruppierungen gibt es einen Pfeil für Zusatzoptionen.

Arbeitsblatt

Im mittleren Bereich befindet sich das Arbeitsblatt. Der blinkende Strich (Cursor) signalisiert die aktuelle Postion im Arbeitsblatt.

Mit Enter kann in die nächste Zeile gesprungen werden. Mit Tab wird ein größerer Sprung im Text gemacht.

Ebenfalls kann mit den Pfeiltasten oder der Maus im Arbeitsblatt navigiert werden.

Wird ein Wort falsch geschrieben wird es rot unterstrichen.

Statusleiste

Zum Schluss gibt es noch die Statusleiste. Diese ist immer am unteren Rand des Word-Dokuments.

Unter anderem steht in der Statusleiste die aktuelle Seite und Anzahl der Wörter. Ebenfalls kann im rechten Bereich die Ansicht geändert und innerhalb des Arbeitsblattes gezoomt werden.


Weiter zu Teil 3

Zurück zu Teil 1

Word für Einsteiger – 1 – Startseite

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Beitragsreihe. Diesmal beschäftigen wir uns mit MS-Word. Falls noch allgemeine Fragen zu Alternativen oder unterschiedlichen Office-Versionen auftauchen, diese wurden bereits in der Einleitung von EXCEL für Einsteiger behandelt und können direkt hier abgerufen werden.

Startseite

Sobald word gestartet wird, erscheint die Startseite. Diese wirkt wenig spektakulär, hat aber bereits eine sehr wichtige Funktion integriert – Vorlagen. Unter „Neu“ kann entweder ein „Leeres Dokument“ erstellt werden oder aus einer der Vorgeschlagenen Vorlagen ausgewählt werden.

Vorlagen

Rechts unter den Vorlagen gibt es den „Weitere Vorlagen“ link. Hier gibt es eine umfangreiche Suche, welche vom Brief bis hin zum Lebenslauf, die wichtigsten Vorlagen liefert. Das tolle an diesen Vorlagen ist, dass sie auch keine bedenklichen Inhalte haben und daher dem Computer nicht schaden können.


Weiter geht’s zu Teil 2 – Bereiche

Computer für Einsteiger – Leistung Quiz

Um alles in Erinnerung zu rufen, gibt es hier noch ein kleines Quiz ;-).

Computerleistung

Welche Komponenten beeinflussen die Leistung eines Computers?

Welche Leistungsdaten sind bei einem Mainboard wichtig?

Welche Rolle spielt die Temperatur bei einem Computer?

Computer für Einsteiger – Peripherie Quiz

Um nochmal alles in Erinnerung zu rufen, gibt es hier noch ein kleines Quiz ;-).

Peripherie Quiz

Was sind Peripheriegeräte?

Was ist die aktuell gängigste Schnittstelle?

Was waren die Nachteile der parallelen Schnittstelle?

Wofür wird die PS/2-Schnittstelle verwendet?

Welche Anschlüsse sind für den Monitor gedacht?

Kreuze richtiges zu Audioverbindungen an:

Wofür ist der RJ45 Anschluss?

Computer für Einsteiger – Teil 2 Peripherie

Was sind überhaupt Peripherie Geräte?

Peripherie kommt vom altgriechischen und bedeutet so viel wie herumtragen. Bei den Peripheriegeräten handelt es sich also um Geräte die man herumtragen kann. Alles was mit dem Computer zur Ein- oder Ausgabe verwendet wird. Ausgabegeräte machen Daten sichtbar oder hörbar. Eingabegeräte sind Geräte, welche Daten an den Computer übermitteln. Beispiele für Peripheriegeräte sind Tastatur, Maus, WLAN-Stick, Drucker und Lautsprecher.

Peripherieschnittstellen

Damit diese Geräte mit dem Computer kommunizieren können, benötigen sie gewisse Schnittstellen. Die aktuell gängigste Schnittstelle ist der universal serial bus (USB), aber es gibt noch mehr, welche ich in den nächsten Kapiteln vorstellen möchte:

USB-Schnittstelle

Die aktuell am häufigsten verwendet Schnittstelle ist der USB-Anschluss. Dies liegt daran, dass er wirklich so universal ist, wie bereits seine Name andeutet. Egal ob WLAN, Tastatur, Drucker oder Smartphone, alle können via USB mit dem Computer kommunizieren. Das tolle an USB ist, dass die Geräte sogar im laufenden Betrieb verbunden werden können (plug & play oder auch oft hot plugging genannt). Die Daten werden dann, wie der Name ein weiteres mal verrät, bitweise seriell übertragen. Jedes Bit wird hintereinander in einer Reihe gesendet, wie, wenn mehrere Artikel hintereinander am Kassenband liegen. Am Ende weiß die Kassa, wie viele Artikel es waren und kann daraus einen Preis kalkulieren. Der Computer weiß dies durch spezielle Bits, die auch Flags genannt werden, welche für ein vertieftes Kapitel aufbewahrt werden.

Mittlerweile gibt es eine Unmenge an unterschiedlichen USB-Standards und Steckertypen, diese werden dann in einem eigenen Beitrag behandelt.

Parallele Schnittstelle

Wo es eine serielle Schnittstelle gibt, da gibt es auch eine Parallele. Centronics hat in den 70er Jahren ein Protokoll, welches nicht standardisiert war, vorgestellt, welches Computer ermöglichte Daten parallel an den Drucker zu übertragen. Dieses Protokoll und der Anschluss wurden bis Mitte der 90er Jahre noch genutzt. Das Protokoll unterstützte einen 8 Bit parallel Betrieb, was bedeutete, dass 8 Leitungen Zeitgleich Daten senden und später sogar empfangen konnten. Der größte Nachteil war, dass es zu wenige Anschlüsse gab und nicht jedes Gerät eine Weiterleitung der Daten unterstützte, dazu wurde nämlich zwei Steckplätze benötigt. Ein weitere Nachteil war die Fehleranfälligkeit, da 8 Leitungen gleichzeitig Daten senden, konnte sich schnell ein Fehler einschleichen. Daher waren die Kabel auch selten länger als einen Meter. Das Protokoll werde mehr oder weniger komplett vom Markt verdrängt. Heutzutage erfolgt die Kommunikation fast nur noch über die USB-Schnittstelle.

PS/2

Auch immer seltener auf modernen Mainboards, aber immer noch häufig vertreten ist die PS/2 Schnittstelle. Die Schnittstelle hat nichts mit der Playstation 2 zu tun, sondern ist der Anschluss für Tastatur und Maus, welche noch über den 6 Pin-Stecker verfügen. Mit Farbcodes markiert kann hier das richtige Gerät an die richtige Buchse angeschlossen werden. Violet ist für die Tastatur und Grün für die Maus. Wenn beide Farben auf dem Anschluss sind, ist es ein Dualport der mit passendem Splitter für beides gleichzeitig oder nur eines der beiden Geräte verwendet werden kann.

Monitor

Für den Computer-Monitor gibt es eine ganze Reihe von Schnittstellen:

VGA ist der blaue, trapezförmige Anschluss, welcher noch analoge Signale überträgt.

DVI ist der Nachfolger von VGA und liefert bereits digitale Signale. Der Vorteil von digitalen Signalen liegt vor allem an der verbesserten Qualität, höheren Bildrate und Unterstützung von Auflösungen von 1920×1200 Pixel und 2560×1600 Pixel bei Dual Link. Offiziell kann DVI übrigens keinen Ton übertragen.

DisplayPort, der Nachfolger von DVI, unterstützt die Übertragung von Bild und Ton sowie Auflösungen von bis zu 5K (5120×2880 Pixeln). Auch für DisplayPort gibt es bereits einen Nachfolger.

eDP mit dem Standard 1.4a unterstützt sogar Auflösungen bis zu 8K. Natürlich gibt es auch noch den Nachfolger von SCART am Fernsehen, welcher sich auch in der Computerwelt immer mehr durchsetzt – HDMI.

HDMI 2.1 sind die selben Auflösunge wie bei eDP möglich, daher sind auch für HDMI 8K keine Herausforderung mehr.

Audio

Bei den Audioschnittstellen gibt es mittlerweile fast nur noch die High Definition Audio (HDA) Schnittstelle. Diese standardisierte Schnittstelle bietet die Möglichkeit 5.1 Dolby Digital auszugeben bis hin zu 7.1 (8 Kanälen) Ebenfalls ist die gleichzeitige Verarbeitung von mehreren Audioverbindungen möglich. Die Farbcodes für die Anschlüsse sind einheitlich:

Pink ist der Analoge Audio Eingang, zum Beispiel für das Mikrofon

Hellblau ist der Analoge line-in Audioeingang

Hellgrün ist der Stereo Ausgang

Schwarz für Surround-Lautsprecher hinten

Orange für den Subwoofer

Silber für Surround-Lautsprecher in der Mitte

Ebenfalls gibt es noch einen optischen Ausgang, der alles über ein Lichtwellenleiter (LWL) Kabel übertragen kann.

RJ45 (Netzwerk)

Der RJ45 Anschluss ist ein standardisierter Netzwerkanschluss für Computer, Switch und Router. Bei älteren Computern war die Pinbelegung Patch oder Crossover noch ein wichtiges Thema, welches mittlerweile zum Glück nicht mehr relevant ist. Zu Netzwerkkabel, Pinbelegungen und Standards gibt es noch einen eigenen Beitrag 😉

Hier geht’s zum Quiz

Weiter zum nächsten Beitrag – Computerleistung

Mac OS Mail mit moderner html Signatur

Das E-Mail-Programm von Mac OS bietet leider keine native Unterstützung von html-Signaturen, aber mit ein paar kleinen Tricks klappt es doch ;-). Ganz unten im Beitrag gibt es wieder eine Videoanleitung.

Was ist eigentlich HTML?

Hyper Text Markup Language (HTML) ist eine Auszeichnungssprache, welche hauptsächlich für Webseiten verwendet wird. Es handelt sich hierbei um keine Programmiersprache, viel mehr ist ei eine Elementbasierte Strukturierungshilfe. Zum Beispiel sieht eine Überschrift mit einem kurzen Text in etwa so aus:

<h1>Sehr große Überschrift</h1>
<h2>Große Überschrift</h2>
<p>Viel Text</p>

Auch dieser Blog funktioniert mit html-Elementen.

Das Tolle an html ist, dass Text recht unkompliziert schön und einheitlich formiert werden kann. Diesen Vorteil kann auch für grafisch gestaltete E-Mails genutzt werden.

Die Signatur erstellen

Dazu gibt es viele kostenlose Generatoren im Web. Einfach nach html signature Generator suchen und den passenden für die Signatur auswählen.

Einstellungen beim Mac E-Mail-Client

Im nächsten Schritt die Mac Mail öffnen und eine neue Signatur erstellen. Der Inhalt ist in diesem Fall komplett egal.

Die Singatur anpassen

Im Finder auf „gehe zu“ klicken und mit gedrückter alt-taste Library auswählen. Hier noch folgenden Pfad öffnen Mail -> V8 -> MailData -> Signatures und nach Änderungsdatum sortieren. Die oberste Datei mit der Endung .mailsignature ist die vorhin hinzugefügte Mailsignatur, diese wird jetzt geöffnet.

Die ersten 5 Zeilen sind wichtig für das Mailprogramme und dürfen nicht gelöscht werden! Alles ab der Zeile, welche mit <body> beginnt, kann gelöscht und mit dem Text aus dem Generator ersetzt werden.

Richtiges Speichern

Ein wichtiger Schritt ist das richtige Speichern der Signatur. Diese muss nämlich unter Information, als schreibgeschützt gesichert werden, damit sie nicht mit der alten Signatur überschrieben wird. Dazu mit der Rechten Maustaste draufklicken und unter Information „Schreibgeschützt“ auswählen.

Das war’s dann schon. Viel Spaß beim nachmachen ;-).

Video

Hier noch die passende Videoanleitung.

Computer für Einsteiger – Mainboard Quiz

Um nochmal alles in Erinnerung zu rufen, gibt es hier noch ein kleines Quiz ;-).

Mainboard Quiz

Was ist ATX?

Add description here!

Wofür steht die Zahl hinter dem x bei PCI Steckplätzen? Beispielsweise PCI x16

Kann ich jeden Prozessor für der auf den Sockel passt verwenden?

Add description here!

Speichert der RAM (Arbeitsspeicher) Informationen dauerhaft?

Add description here!

Wofür werden SATA-Anschlüsse benötigt?

Was ist der Unterschied zwischen M.2 und SATA SSDs?

Was ist das BIOS/UEFI?

Zurück zu Computer für Einsteiger 1 – Mainboard

Weiter zu Computer für Einsteiger 2 – Peripherie