Budget VR mit Cloud Gaming

Vielen denken, dass VR-Spiele wie Half Life Alyx nur mit sehr teuerer Hardware gespielt werden können. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten solche Blockbuster-Spiele mit geringem Budget zu spielen und das auch noch ohne Einschränkungen :-).

In diesem Beitrag geht es um die Möglichkeit VR-Games mit einer Oculus Quest über Shadow zu spielen.

Ihr wollt nicht lesen? Kein Problem, einfach zum Ende scrollen und das Video anschauen ;-).

Kurzfassung

  • Internetgeschwindigkeit für shadow.tech testen
  • Oculus Quest Konfigurieren
  • Virtual Desktop auf der Oculus Quest installieren
  • Virutal Desktop auf shadow installieren
  • Oculus driver auf shadow installieren
  • VR-Games zocken 🙂

Shadow

Shadow ist ein Französisches Start up welches eine Cloud basierte Gaming Plattform geschaffen hat. Im Prinzip handelt es sich um eine virtuelle Windows Umgebung in der alle Windows kompatiblen Programme installiert werden können. Daher gibt es nur wenige Einschränkungen. Dazu kommt, dass physische Grafikkarten, anstelle von virtualisierten, verwendet werden. Daher lassen sich aktuelle Games ohne Einschränkungen spielen.

Das funktioniert dann sogar auf MacOS, Android, oder Linux.

Einen Hacken hat die Sache aber doch. Sie benötigt eine gute Internetverbindung. Daher muss im ersten Schritt ein Speedtest auf der Webseite von sahdow.tech ausgeführt werden.

Hier der Link zum ausführen. War der Speedtest erfolgreich, kann ein Account angelegt werden.

Oculus Quest

Für diesen Beitrag verwende ich die Oculus Quest 2 mit den 64 GB Speicher. Es wird auch kein 100€ Link-Kabel benötigt. Die Konfiguration der Oculus ist selbsterklärend und wird Schritt für Schritt erklärt.

Virtual Desktop

Virtual Desktop ist die Verknüpfung zwischen der Oculus Quest und dem Shadow Desktop. Die Anwendung besteht aus zwei Teilen. Einmal dem Client, der als App auf der Oculus installiert wird und zum anderen dem Server, der auf der Windows-VM installiert wird. Klingt jetzt kompliziert, ist es aber nicht. Einfach die Schritte in der Anleitung befolgen, dann kann nichts schief gehen ;-).

Virtual Desktop – Oculus

Virtual Desktop kann als App im Oculus-Store erworben werden. Hierzu kann entweder die Suche oder dieser Link zu der App verwendet werden.

Virtual Desktop – Windows

Die Serveranwendung kann direkt über den Browser in Windows heruntergeladen werden, wobei mit Windows die Virtuelle Maschine von Shadow gemeint ist. Hier der Link zum Download.

Die Installation ist ohne großes Fachwissen durchführbar. Sogar die notwendigen C++-Bibliotheken werden mit nur einem Klick installiert. Am Ende der installation wird nach dem Oculus Benutzername gefragt, welcher unter User eingegeben werden muss.

Jetzt kann es schon fast losgehen :-).

Oculus Driver

Die notwendige Software für die Verwendung der Quest 2 ist direkt bei Oculus erhältlich. Der Link zu Seite ist hier. Achtung, es muss lediglich die Installation ausgeführt werden. Beim Schritt „Verbindungsmethode auswählen“ kann das Setupfenster geschlossen werden.

Jetzt kann’s losgehen

Jetzt noch schnell den Oculus-Benutzername beim Virtual Desktop Streamer eingeben und das Headset aufsetzen.

Die Virtual Desktop App auf der Oculus starten und den Computer auswählen und endlich geht’s los :-).

Ein paar Kleinigkeiten noch

  • In der Virtual Desktop-App kann unter Games kann das letzte Spiel unkompliziert schnellgestartet werden
  • Für ein ruckelfreies Spielerlebnis wird gutes WLAN-Equipment benötigt und vor allem sollte der Abstand zum Access Point bzw. Router gering sein
  • Natürlich können auch andere Plattformen als SteamVR genutzt werden, daher gehe ich hier nicht so stark auf Steam ein
  • Shadow kostet aktuell 29€ im Monat, was im Verhältnis zu einem GamingPC ein super Schnäppchen ist
  • Eventuell muss das Netzwerkprofil auf privat umgestellt werden – zu sehen im Video

Video

Hier nochmal alles als Video zusammengefasst.

Windows Wiederherstellungspartition entfernen

Gelegentlich ergibt sich die Situation, dass die Wiederherstellungspartition von Windows entfernt werden muss. Ein Beispiel dafür ist, wenn Windows als virtuelle Maschine betrieben wird und die Festplatte erweitert werden soll. Das geht aber nicht, wenn die Wiederherstellungspartition im Weg ist.

DISKPART

Das entfernen von der Wiederherstellungspartition ist in der Datenträgerverwaltung gesperrt, daher wird das CMD-Tool DISKPART für dieses Tutorial verwendet.

Im Ersten schritt die Windowstaste drücken und CMD eingeben -> als Administrator ausführen.

In der CMD DISKPART eingeben.

Alle weiteren Befehle werden in Diskpart eingegeben.

list disk
select disk <die Festplatte mit der Wiederherstellungspartition>
list partition
select partiton <die Nummer bei welcher Wiederherstellungspartition steht
delete partition override

Video

Wie – fast – immer gibt es hier auch ein kurzes Anleitungsvideo. Viel Spaß beim anschauen 😉

Super schnelle Externe m2 Festplatte

Welche Festplattentypen es gibt habe ich bereits in diesem Beitrag erklärt. Diesmal baue ich eine m2 SSD in einen externen Adapter, welcher für etwa 5€ im Internet erhältlich ist. Die SSD ist übrigens aus einem defekten Laptop.

Einbau

Der Einbau in den Adapter ist recht unkompliziert.

Formatieren unter Windows

Sobald die Externe mit einem Windows Computer verbunden ist, erscheint diese unter „Dieser PC“. Mit „Windowstaste + e“ lässt sich dieser am schnellsten öffnen. Hier die Festplatte mit der rechten Maustaste anklicken und dann auf formatieren gehen. Sollte die Festplatte auch mit anderen Betriebsystemen funktionieren, dann ist exFAT die beste Wahl. Das Feld Volumenbezeichnung ist optional. Wird hier ein Titel vergeben, erscheint dieser neben dem Laufwerksbuchstaben. Wenn die Festplatte auch weitergeben wird und eventuell sensible Daten darauf waren, dann sollte die Option schnellformatierung nicht angepackt werden.

Formatieren unter Mac OS

Unter MacOS erscheint die Festplatte als gelbes Laufwerk. Mit dem DiskUtility kann diese unkompliziert formatiert werden. Einfach „CMD + Leertaste“ drücken und dann DiskUtility eingeben. Im Diskutility sind auf der linken Seite die Laufwerke aufgelistet. Hier die Festplatte anklicken und Löschen auswählen. Auch hier ist exFAT eine gute Wahl, da dieses Format auch unter anderen Betriebsystemen erkannt wird. Unter Sicherheit kann ausgewählt werden, ob und wie oft die Festplatte mit zufälligen Daten überschrieben werden soll. zumindest die erste Stufe empfiehlt sich, wenn die Festplatte weitergeben wird.

Windows 10 einfach neu installieren – Schritt für Schritt Anleitung

Ganz unten kann die Neuinstallation direkt als Video angeschaut werden.

Hin und wieder ist es nützlich, wenn ein Betriebsystem neu installiert wird. Dabei muss es nicht unbedingt wegen eines Virenbefalls sein. Es empfiehlt sich auch durchaus, wenn zum Beispiel viele Programme installiert und deinstalliert wurden. Das liegt daran, dass bei Installationen viele Registry-Keys geändert werden, welche bei der Deinstallation nicht unbedingt rückgängig gemacht werden. Einige Programme sind auch noch recht frech und speichern Daten auf der Festplatte, die bei einer Deinstallation einfach nicht gelöscht werden. Daher und aus vielen anderen Gründen kann eine Neuinstallation nützlich sein.

Eine Neuinstallation des Betriebsystems ist seit Windows 8 zum Glück nicht mehr so kompliziert. Im ersten Schritt muss die Windows-Taste gedrückt und „Wiederherstellungsoptionen“ eingegeben werden.

Die Windows-Suche erleichtert die Navigation wesentlich

Dann direkt auf „Diesen PC zurücksetzen“ -> „los geht’s“ klicken

Mit los geht’s kann die Neuinstallation gestartet werden

Ich empfehle immer, dass wirklich alles entfernt wird. Wichtige Daten können mittels Windows Schattenkopie vorab gesichert werden.

Eis können auch die persönlichen Daten behalten werden

Die nächsten Schritte führt der Installer automatisch aus.

Nach der Installation müssen die ersten Parameter festgelegt werden. Diese starten mit der passenden Region.

Bei der Region muss das passende Land ausgewählt werden

Je nach Gerät muss das passende Tastaturlayout gewählt werden. Im Deutschsprachigen Raum wird es zu 90% Deutsch sein.

Deutsch ist bei QWERTZ-Tastaturen immer die richtige Wahl

Ein zweites Layout wird nur selten benötigt.

Bei einem privaten Computer sollte/muss immer für persönliche Verwendung ausgewählt werden.

Bei Konto hinzufügen schadet es nie, wenn es auch einen lokalen Account gibt. Daher bitte auf Offlinekonto gehen.

Für den Anfang reicht die eingeschränkte Erfahrung, wobei dies natürlich immer Geschmacksache ist.

In diesem Schritt bitte einen anderen Namen als Administrator vergeben.

Das Kennwort ist übrigens optional, wobei ich immer ein starkes Kennwort empfehle. Idealerweise mit mindestens 5 Zeichen, mindestens einen Großbuchstaben und einer Zahl oder sogar einem Sonderzeichen.

Die nächsten Schritte können nach eigenem Ermessen ausgewählt werden. Wobei ich immer eher zum Ablehnen tendiere, man muss ja nicht alle Daten weitergeben ;-).

Das war`s. Viel Erfolg bei der Installation :-).

Nach der Installation kann Windows ganz normal verwendet werden

Ein paar Tipps noch:

  • Nach der Neuinstallation am besten einen Wiederherstellungspunkt erstellen
  • Immer gleich die Windows-Updates installieren
  • Den Windows Defender überprüfen und ggf. aktivieren – ein Antivirenprogramm ist nicht zwingend notwendig

Hier als kurzes Video

Viel Erfolg bei der Neuinstallation. Fragen können gerne bei den Kommentaren gestellt werden ;-).

Excel – Beschreibung der Übungsblätter

Jedes Übungsblatt hat auf der ersten Seite eine kurze Beschreibung mit der Problemstellung. Daraufhin folgen direkt die Übungen.

Beschreibung der Problemstellung

Es gibt meistens unterschiedliche Übungen die auf mehrere Seiten aufgeteilt sind.

Die Übungen sind auf mehrere Seiten verteilt

Die letzte Seite ist die Kontrollseite, hier stehen die Zwischenergebnisse und mit einem Emoji ist gleich ersichtlich, ob alle Übungen richtig sind.

Die Überprüfung ist immer auf der letzten Seite
Hier muss noch ein wenig nachgedacht werden
Hier stimmt schon alles 🙂

Excel Einführung – 1 – Office-Versionen und Alternativen

In diesem Kapitel geht es um:

  • Alternativen zu MS-Excel
  • Versionen von Excel

Kurz zusammengefasst

Excel ist im Gegensatz zu Word kein Textverarbeitunsgprogramm, sondern ein sogenanntes Tabellenkalkulationsprogramm. Wie der Begriff bereits ein wenig verrät, geht es im Kern um Berechnungen. Excel kann aber noch vieles mehr. Zum Beispiel kann es auch als Kundendatenbank für ein Unternehmen genutzt werden und kombiniert mit Word Kettenbriefe erstellen. Auch zur Zeiterfassung oder als Organiser wird es gerne genutzt. Wie anhand der paar Beispiele schnell ersichtlich wird, ist Excel sehr vielseitig einsetzbar und daher ein tolles Tool für den Alltag. In diesem Tutorial werde ich ein wenig auf die Basics eingehen und später regelmäßig aufbauende, kurze Anleitungen zu verschiedenen Funktionen und Problemstellungen schreiben. Viel Spaß beim Lesen und Kalkulieren :-).

Alternativen

MS-Excel ist aktuell ungeschlagen der Platzhirsch am Markt, aber es gibt Alternativen die ich euch nicht vorenthalten möchte.

  • OpenOffice
    • Vielleicht optisch nicht so ansprechend wie MS-Excel, aber eine sehr gute Alternative ist OpenOffice. Ich selbst habe viele Jahre mit OpenOffice gearbeitet und kann sagen, dass es für den privaten Gebrauch und auch für ein kleines Unternehmen ausreichend ist.
  • LibreOffice
    • Auch LibreOffice ist eine tolle Alternative die ständig an Zuwachs gewinnt. Auch mit LibreOffice habe ich privat einige Stunden verbracht und muss sagen, dass es eine tolle Alternative zu MS-Office bzw. MS-Excel ist.
  • GoogleDocs
    • Natürlich will auch Google sein Stück vom Kuchen haben. GoogleDocs ist eine optisch ansprechende Alternative zu den MS-Produkten. Ich persönlich verwende diese aber nicht, da ich nicht weiß wie weit Europäischer Datenschutz angewendet wird.

Versionen

Mittlerweile gibt es eine Flut an MS-Office-Versionen und es ist gar nicht mehr so einfach den Überblick zu bewahren.

  • Office 365
    • Das am meisten beworbenen Produkt von Microsoft. Bei Office 365 kauft man nicht mehr eine statische Version von Office sondern man nimmt ein Abo. Das Abo hat natürlich seine Vor- und Nachteile. Der größte Vorteil für den Anwender ist, dass er immer die aktuellste Office-Version mitgeliefert bekommt. Das kann aber auch ein Nachteil sein, da plötzlich Funktionen verschwinden können, die Benutzeroberfläche sich ständig leicht verändert und es nicht mehr die eine Version gibt, nach der man bei Fragen im Netzt suchen kann. Ein weiteres Manko ist, dass beim Abo regelmäßig bezahlt werden muss und sobald das Abo beendet wird hat man nur noch ein stark eingeschränktes Benutzererlebnis.
  • Office.com
    • Ähnlich wie GoogleDocs ist auch office.com. Hier gibt es eine sehr umfangreiche online-Version von MS-Office. An sich läuft alles online und die Daten werden dann im One-Drive gespeichert. Die online-Version von Office ist sogar kostenlos und hat nur wenige Einschränkungen. Optisch sieht sie auch dem installierten Programm sehr ähnlich. Wenn man komplexere Berechnungen macht oder größere Arbeitsblätter bearbeitet, kann es zu Problemen kommen. Auch die verschiedenen Browser können das eine oder andere Problem verursachen und die Internetverbindung muss entsprechend stabil sein. Nicht zum Wegstreiten ist, dass Browser basierte Apps die Zukunft sind und alle großen Unternehmen immer mehr darauf setzen.
  • Office 2019/2016/2013…
    • Mit heutigem Stand (08.03.2021) ist die Version 2019 das aktuellste Stand Alone Produkt der Office Reihe. Hier gibt es eine Version für Windows und eine für Mac. Beide Versionen sehen sehr ähnlich aus und können im Kern das Selbe. Die Mac Version ist aber immer leicht abgespeckt gegenüber der Windows Version. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass MacOS ein Konkurrenz-System zu Microsoft Windows ist und natürlich ist nicht wegzustreiten, dass der Markt mit Mac Usern zwar stetig wachsend, aber immer noch viel kleiner ist, als der von MS-Windows Usern.
  • App am Smartphone und Tablet
    • Auch auf mobilen Geräten gibt es immer mehr office-Produkte. Am Smartphone ist die Scannfunktion wirklich gut umgesetzt und mit einem ausreichend großen Tablet mit Tastatur ist die Office-App eine tolle, mobile Ergänzung.
  • Office Home/Student/Pro
    • Noch ganz kurz zum Umfang der unterschiedlichen Office-Pakete. Im Kern haben alle Pakete Word, Excel und PowerPoint. Bei der Home & Business-Version kommt noch Outlook dazu und mit der Professional auch noch Publisher und Access. Daher ist jede Version für dieses Excel-Tutorial geeignet.

Weiter zum nächsten Beitrag

Excel Einführung – 2 – Bereiche

In diesem Kapitel geht’s um:

  • Das Menüband
  • Speichern vs. automatisches Speichern
  • Rückgängig machen und wiederherstellen
  • die Suchfunktion
  • die Multifunktionsleiste

Das Menüband

Jetzt kann es endlich ans Eingemachte gehen :-).

Excel Überblick
Ein leeres Excel-Sheet

Speichern vs. automatisches Speichern

Speichern Excel
Slider zum automatisch zu speichern

Links oben im Navigationsbereich gibt es einen Slider zum aktivieren vom automatischen speichern. Diese Funktion geht nur mit OneDrive und alle Daten werden dann online gespeichert!

Rechts daneben ist das klassische Diskettensymbol zum speichern. Alternativ kann auch die Tastenkombination „strg + s“ oder unter Mac „cmd + s“ verwendet werden. Die Daten werden dann lokal gespeichert. Wird das Dokument das erste Mal gespeichert, dann öffnet sich ein Fenster und es wird nach dem gewünschten Speicherort gefragt.

Rückgängig machen und wiederherstellen

Rückgängig machen und wiederherstellen

Mit den kleinen Pfeilsymbolen kann eine Eingabe rückgängig gemacht werden oder auch wiederhergestellt. Aber Achtung, wenn zwischen Rückgangig machen und wiederherstellen etwas geändert wird, funktioniert die Wiederherstellung nicht mehr! Alternativ funktioniert auch „strg + z“ für Rückgängig und „strg + y“ zum wiederherstellen. Bei Mac wird „cmd + z“ für Rückgängig und „cmd + y“ zum wiederherstellen verwendet.

Die Suchfunktion

Die sehr nützliche Suchfunktion

Sehr nützlich ist die Suchfunktion. Hier wird nicht nur die Hilfe durchsuchst sondern auch die Funktionen von Excel. Daher kann von hier aus beispielsweise direkt ein Datumsfeld eingefügt werden.

Die Multifunktionsleiste

Menüleiste
Multifuntionsleiste

Bei der Multifunktionsleiste werden die wichtigsten Befehle und Funktionen zusammengefasst. Sie wird in mehrere Registerblätter unterteilt – welche die wichtigsten Funktionen in Gruppen aufgeteilt haben und ist der Navigationsmittelpunkt bei allen Office-Produkten.

Mehr Informationen zum Menüband gibt es auch auf der Supportseite von Microsoft.

Zurück zum vorherigen Beitrag

Weiter zum nächsten Beitrag

Excel Einführung – 3 – Aufbau der Arbeitsblätter

Navigation im Arbeitsblatt

Excel Arbeitsblätter sind in Zeilen und Spalten aufgeteilt. Wobei die Spalten von A-AMJ gehen und maximale Anzahl von Spalten 1024 (2^10) ist. Die Zeilen gehen von 1 –  1.048.576 (2^20). Was in Summe eine Anzahl von mehr als eine Milliarde Zellen ergibt (2^30). Diese Zahl resultiert übrigens aus der 32 Bit Architektur (2^32). Auf jeden Fall ist genug Platz für Daten vorhanden ;-).

Die Kombination aus Zeile und Spalte bildet eine Zelle. Daher ist die Zelle A1 die Position wo sich die erste Zeile und Spalte schneiden. D1 wäre hingegen die Postion wo sich die erste Zeile und vierte Spalte schneiden.

Es können auch ganze Zeilen oder Spalten ausgewählt werden, indem aus den Zeilenkopf bzw. Spaltenkopf geklickt wird. So kann zum Beispiel eine Zeile/Spalte kopiert oder gelöscht werden. Dies lässt sich auch mit der zuvor erwähnten Tastenkombination kombinieren.

Zurück zum vorherigen Beitrag

Weiter zum nächsten Beitrag

Excel Einführung – 4 – Navigation

Natürlich gibt’s auch viele Wege in Excel zu navigieren. Einerseits kann jede Zelle mit der Maus markiert werden. Wenn die Linke-Maustaste gehalten wird, können bestimmte Bereiche markiert werden. Wird eine Zelle markiert und dann einige Zeilen und/oder Spalten weiter eine weitere Zelle kombiniert mit gedrückter „Shift“ Taste angeklickt, dann wird automatisch der ganze Zellraum dazwischen markiert. „Shift“ ist übrigens die Taste mit dem großen Pfeil nach oben, welche links und rechts in der zweiten Reihe von unten auf der Tastatur ist.

Hier wurde zuerst A1 markiert und dann mit gedrückter „Shift“ Taste G10 angeklickt

Mit den Pfeiltasten kann zwischen den Zellen gesprungen werden. Mit Tabulator kann eine Zelle nach rechts gesprungen werden und mit „Shift + Tabulator“ kann wieder eine Zelle nach links gesprungen werden. Mit „strg + a“ kann das ganze Blatt markiert werden. Mit „Bild nach oben“ springt Excel 19 Zeilen nach oben und mit „Bild nach unten“ springt Excel 19 Zeilen runter. Für Mac ist es die „fn und Pfeil nach Oben/Unten“ Taste. Mit F5 kann das „Gehe zu“ Menü geöffnet werden und direkt zu einer gewissen Postion gesprungen werden.

Mit F5 öffnet sich das „Gehe zu“ Menü

Die Mauszeiger Symbole

Je nach Bereich in dem der Mauszeiger in einer Zelle ist ändert sich seine Form.

Das schwarzen Plus in der rechten unteren Ecke bedeutet, dass der Inhalt vervielfacht wird. Wenn daran gezogen wird, dann wird entweder kopiert oder eine intelligente Aufzählung startet.

Ein Kreuz mit Pfeilen in alle Richtungen bedeutet hingegen, dass der Inhalt verschoben wird. Es erscheint, wenn die Zelle im unteren Bereich angefasst wird.

Zum Schluss gibt es noch das breite Pluszeichen. Es erscheint im restlichen Bereich der Zelle und bedeutet, dass die Zelle markiert werden kann.

Jetzt kommt es endlich zur ersten kleinen Übung. Hier kann ein Excel-Sheet heruntergeladen werden, wo ein paar Sachen durcheinander geraten sind. Eine Beschreibung zum Aufbau der Übungsblätter gibt’s hier. Viel Spaß beim Üben.

Download Übungsblatt

Zurück zum vorherigen Beitrag

Weiter zum nächsten Beitrag

Excel Einführung – 5 – Texteingabe

In diesem Kapitel geht’s um Texteingaben. Hier gibt es bei Excel einige Feinheiten die zu beachten sind. Im Laufe der Reihe werde ich auf die meisten eingehen, aber für den Anfang belasse ich es bei den Basics. Daten können zum Beispiel Zahlen, Währungseinheiten oder Texte sein. Um eine Eingabe zu tätigen, muss eine beliebige Zelle markiert werden und dann der gewünschte Text oder Wert eingetragen werden.

Text vs. Zahl

Mittels „Enter“ wird in die nächste Zeile gesprungen und mit „Shift + Enter“ kann wieder zurückgesprungen werden. Mit der „Entf“ Taste oder „Backspace“ Taste wird der eingegeben Text wieder gelöscht.

Wenn nicht das gesamte Feld gelöscht werden soll, sondern nur einzelne Zahlen oder Buchstaben, dann muss zuerst mittels Doppelklick die Zelle markiert werden und dann, wenn ein blinkender Cursor erscheint, kann ein Teil des Inhaltes gelöscht werden.

Wenn der Cursor im Text blinkt, kann ein Teil des Textes bearbeitet werden

Alternativ gibt es die Möglichkeit den Wert in der Bearbeitungsleiste zu ändern. Das ist nützlich, wenn der Text lange ist, da dieser hinter der nächsten Spalte verschwinden kann.

Alternativ kann der Text in der Bearbeitungsleiste geändert werden

Wenn der Text zu lange ist, kann die Spalte verbreitert werden. Dazu einfach mit der Maus über das rechte Ende der Spalte fahren und dann mit geklickter „linker Maustaste“ die Spalte vergrößern. Das selbe Prinzip geht am unteren Ende der Zeilen.

Einfach mit gedrückter, linker Maustaste fassen und auf die richtige Breite ziehen

Tipp: Wenn eine Spalte unterschiedlich lange Texte hat, kann mittels Doppelklick die Breite automatisch an den längsten Text angepasst werden.

Text wird immer automatisch linksbündig angezeigt, aber Zahlen sind an sich ja kein Text, daher werden diese rechtsbündig angezeigt. Damit eine Zahl ein Text wird, muss vor die Zahl ein Hochkommata “ ‚ „gestellt werden. Das ist das Zeichen über der Raute „#“ auf der Tastatur.

Eine Zahlt wird mit ‚ am Anfang zum Text

hierzu gibt es wieder ein Übungsblatt.

Download Übungsblatt

Zurück zum vorherigen Beitrag

Weiter zum nächsten Beitrag