Viele übersiedeln ihre WordPress-Seite mit plugins. Das schränkt nicht nur stark ein, es kann auch zu Fehlern kommen und die Seite korrupt machen. In diesem Beitrag habe ich eine Schritt für Schritt Anleitung geschrieben wie eine WordPress-Installation manuell auf eine neue Domäne übersiedelt werden kann.

Ihr habt keine Lust zum lesen, dann schaut einfach das Video am Ende vom Beitrag ;-).

Daten mit FTP herunterladen

Um die Daten vom aktuellen Server herunterzuladen wird ein FTP-Klient benötigt. Hier bietet sich FileZilla a. Mit diesem opensource Programm können Daten rechten unkompliziert herunter- bzw. hochgeladen werden. Hier der Link zur Webseite der Entwickler, es reicht die reine Client-Version.

Nach erfolgreicher Installation werden folgende Daten benötigt:

  • Host -> der Link zum ftp-Server
  • Username -> FTP-Benutzername
  • Password
  • Port -> im Normalfall 21, wird meist vom Programm automatisch ausgefüllt

Auf der linken Seite stehe die Daten, welche am lokalen Computer gespeichert sind und auf der Rechten die Serverdaten. Daher die ganze Installation von WordPress auf der rechten Seite markieren und in einem Ordner auf der linken Seite herunterladen. Der Download wird über das Kontextmenü mit der Rechten Maustaste angestoßen.

Datenbank exportieren

Im nächsten Schritt wird die Datenbank benötigt. Diese lässt sich mit einem sql-client öffnen. Beliebt ist hier phpMyAdmin oder die mysql Workbench. Je nach Tool sieht die Benutzeroberfläche unterschiedlich aus. Beide unterstützen den Export der Datenbank – wahlweise mit oder ohne Daten – in einer .sql-Datei.

Neue Datenbank anpassen

Beim neuen Host bzw. Provider der Webseite kann jetzt die .sql-Datei importiert werden. Beide Programme, phpMyAdmin und mysql Workbench unterstützen den Import von .sql-Dateien.

Nach dem Import müssen die URLs angepasst werden. Dazu gibt es zwei Felder in der Datenbank, beide sind in der wp_options Tabelle. Einmal die „siteurl“ und einmal die „home“. Hier bitte die vollständige URL zur Seite eintragen.

Daten hochladen und Konfigurationsdatei anpassen

Mit dem FTP-Client kann jetzt die Webseite wieder hochgeladen werden. Nach erfolgreichem Upload möchte WordPress noch wissen, wo die Datenbank liegt und mit welchen Daten sie sich einloggen soll. Daher müssen noch folgende Parameter in der wp-config-Datei angepasst werden:

  • DB_NAME -> name der Datenbank auf dem Server
  • DB_USER -> User zum Login an der Datenbank
  • DB_PASSWORD -> das Kennwort für den DB-User
  • DB_HOST -> die URL zum mysql-Server

Videoanleitung

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